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Ein Blogartikel, ein Monat Content!

So nutzt du als Unternehmer*in / Coach / Trainer*in deine Inhalte maximal aus.

Mehr aus deinem Content herausholen 

Du hast viel Zeit und Energie in einen Blogartikel gesteckt – doch nach der Veröffentlichung passiert oft Folgendes: Ein kurzer Social-Media-Post, vielleicht eine Newsletter-Erwähnung und das war’s. Schade eigentlich! Denn ein gut geschriebener Blogartikel kann für dich als Unternehmer*in/Coach/Trainer*in die Grundlage für einen ganzen Monat an wertvollem Content sein.

Statt ständig neue Inhalte zu erstellen, kannst du Snackcontent nutzen: kleine, leicht konsumierbare Content-Häppchen, die die Kernaussagen des Artikels auf verschiedene Formate und Kanäle verteilen. Und das Beste? Alles, was du nicht sofort brauchst, kannst du im Content Recycling-Ordner speichern und später wieder aufgreifen, wenn du mal schnell Content brauchst.

Hier zeige ich dir, wie du aus einem einzigen Blogartikel für einen ganzen Monat lang und länger hochwertigen Content erstellst – mit möglichst kleinem Aufwand.

Snackcontent

1. Warum Snackcontent so wertvoll ist

Viele denken, dass sie jede Woche neue Inhalte produzieren müssen, um relevant zu bleiben. Doch das stimmt nicht - in Wahrheit geht es nicht um Masse, sondern um smarte Wiederverwertung deines Blogthemas.

Mit Snackcontent

  • sparst du Zeit und Ressourcen, weil du nicht ständig neue Ideen brauchst.
  • erhöhst du die Reichweite deines Blogartikels durch verschiedene Formate.
  • erreichst du unterschiedliche Zielgruppen, indem du deine Inhalte an die Kanäle anpasst.
  • nutzt du länger wertvollen Content, anstatt ihn nach einer Woche wieder zu vergessen.

Und genau hier kommt auch Content Recycling ins Spiel: Alles, was du in diesem Monat nicht verwendest, kannst du für die Zukunft aufheben und zu einem späteren Zeitpunkt einfach einsetzen.

Prozess_Blog_Content

2. Der Prozess: Wie aus einem Blogartikel für einen Monat Content entsteht

Schritt 1: Wähle einen deiner vorhandenen oder schreibe einen neuen Blogartikel

Nicht jeder Artikel eignet sich gleichermaßen für die Wiederverwertung. Ideal sind:

  • Evergreen-Themen, die langfristig relevant bleiben.
  • Listenartikel oder Anleitungen, aus denen sich leicht einzelne Tipps herausnehmen lassen.
  • Artikel mit klaren Unterpunkten, die sich in kleine Content-Häppchen aufteilen lassen.

Schritt 2: Kernbotschaften herausarbeiten

Bevor du deinen Blogartikel weiterverwertest, stelle dir folgende Fragen:

  • Welche 3–5 Hauptaussagen lassen sich aus dem Artikel ableiten?
  • Gibt es starke Zitate oder prägnante Aussagen, die sich als Einzel-Post eignen?
  • Welche Fragen oder Diskussionsthemen ergeben sich daraus?

Sobald du diese Punkte herausgearbeitet hast, kannst du deine Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereiten.

Snackcontent_Planen

3. Snackcontent für verschiedene Kanäle planen

Überlege dir jetzt, welche Kanäle du mit welchen Formaten bespielen willst und mach dir eine übersichtliche Liste, wo du Kanal/Inhalt/Format einträgst. Hier ein paar Anregungen für dich für eine kleine Kanalauswahl:

Facebook & Instagram

  • Karussell-Posts: Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Blogartikel visuell aufbereiten
  • Infografiken oder Checklisten: Wenn du Vergleiche, Statistiken, einen Überblick oder eine Aufzählungen machen möchtest.
  • Zitate oder Key-Facts als Einzelgrafik: Funktionieren gut, wenn du sie mit einem Foto von dir gestaltest.
  • Reels oder Stories: Kurze Videoclips mit einem Aha-Moment aus dem Blogartikel oder einer Kurzzusammenfassung.
  • Fragen oder Umfragen in den Stories: Du kannst ein Thema aus dem Artikel zur Diskussion stellen und deine Community um ihre Meinung dazu fragen.
  • Behind the Scenes: Zeige gerne deine eigenen Erfahrungen zum Thema in kleinen Videos oder Karussell-Posts.

Insider-Tipp: Alles, was du auf Facebook und Instagram veröffentlichst, kannst du 1:1 in deinem Google-Businessprofil als Beitrag einstellen. Das zeigt Google, dass dein Account nicht tot ist und bringt dich in der organischen Suchabfrage weiter nach vorne.

 

LinkedIn

Kannst du fast parallel zu Facebook & Instagram mitbespielen, solltest aber unbedingt den Inhalt an den professionelleren Ton und an die LinkedIn-Formate anpassen.

  • Mini-Blogpost: Komprimierte Version des Artikels mit einem klaren Learning
  • Slideshow: Die wichtigsten Erkenntnisse übersichtlich in Folien verpackt
  • Diskussionspost: Eine zentrale These aus dem Blogartikel aufgreifen und zur Interaktion anregen.
  • Einzelpost: Ein Zitat von dir, Key-Facts, Infografiken und Checklisten usw.
  • Video: Zusammenfassung des Artikels oder Aha-Moment.

 

Newsletter

Wenn du bereits einen E-Mail-Verteiler nutzt, dann kannst du mit einem kurzen Newsletter auf deinen Blog aufmerksam machen und damit Interesse wecken.

  • Zusammenfassung des Artikels mit kurzen Insights
  • Call to Action – Weiterleitung auf die Website zum Blogartikel
Contentplan_erstellen

4. Content-Plan für einen Monat erstellen

Übertrage jetzt die Formate, die du im nächsten Monat veröffentlichen möchtest, in deinen Contentplan – und zwar auf den Tag genau, wann du was auf welchem Kanal ausspielen wirst.

  •  2–3 Postings pro Woche, aufgeteilt auf Facebook, Instagram und LinkedIn
  • Mix aus verschiedenen Formaten, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen

Durch diese Strategie bist du mit überschaubarem Aufwand einen ganzen Monat lang präsent, ohne ständig neue Inhalte produzieren zu müssen.

Und denke daran – du musst nicht nur „Businesscontent“ liefern, dein Contentplan kann auch trendige, saisonale oder persönliche Themen beinhalten. Wenn du auch solche Artikel miteinstreust, dann bleibt dir noch mehr Businesscontent zum Recyceln übrig ;-)

Content_Recycling

5. Alles, was du nicht für den Monat benötigst, legst du dir in einen Recycling-Ordner oder markierst du dir einfach für später. 

Warum? Weil Content, den du heute nicht nutzt, in Zukunft noch wertvoll sein kann! 

Du kannst einfach in deinen Unterlagen nach nicht veröffentlichten aber schon durchdachten Inhalten nachsehen und das Thema wieder aufgreifen.

Was kommt in den Recycling-Ordner?

  • Unveröffentlichte Inhalte & Formate
  • Erweiterbare Ideen für zukünftige Blogartikel

Durch diese Methode hast du nicht nur einen effektiven Content-Plan für den aktuellen Monat, sondern baust dir gleichzeitig eine Content-Datenbank für die Zukunft auf. 

Content_Creating

6. Mach dich an die Contenterstellung – sei kreativ! 

Jetzt, wo dein Plan steht, geht es an die Umsetzung! Der Schlüssel ist, den Content in einem Rutsch zu erstellen, anstatt jede Woche von Neuem anzufangen. Blocke dir ein paar Stunden, um alle Grafiken, Texte und Videos für den Monat vorzubereiten.

Tipps für eine effiziente Content-Erstellung:

  • Erstelle mehrere Posts auf einmal, um Zeit zu sparen.
  • Nutze Canva oder ähnliche Tools: Einfaches Design für Infografiken, Checklisten und Zitate.
  • Textbausteine aus dem Blogartikel übernehmen: So bleibt die Botschaft einheitlich.
  • Automatisierungstools nutzen: Plane die Postings, dort wo es geht, im Voraus in den Systemen ein, damit du dich auf dein Business konzentrieren kannst.

Sobald du alles vorbereitet hast, kannst du den Content völlig stressfrei veröffentlichen bzw. geht er zum Teil automatisch online – und dein Blogartikel arbeitet für dich den ganzen Monat über! 

peinarbeit

Fazit: Weniger Arbeit, mehr Sichtbarkeit.

Mit dieser Strategie sparst du dir die ständige Frage „Was poste ich diese Woche?“ – denn dein Blogartikel liefert dir bereits alles, was du brauchst.

  •  Du nutzt deinen Content effizient und nachhaltig.
  • Du bist über einen ganzen Monat hinweg aktiv, ohne ständig neue Inhalte erstellen zu müssen.
  • Du baust dir langfristig eine Content-Datenbank für späteres Recycling auf.

Möchtest du deine Inhalte strategisch verwerten, aber hast zu wenig Zeit? Ich helfe dir dabei! Schreib mir eine Nachricht!

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Erschienen am: 24.02.2025